Magenballon in Litauen

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Magenballon-Therapie
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Kosten eines Magenballons

Das Einsetzen eines Magenballons ist eine nicht-chirurgische Prozedur, die einen starken therapeutischen Effekt einer Gewichtsreduktion bei der Behandlung von Fettleibigkeit hat. Kombiniert mit Ernährungsempfehlungen und angemessenen Programmen zur Verhaltensänderung erlaubt der Magenballon den fettleibigen Menschen große ästhetische und gesundheitliche Fortschritte zu machen.

3.100 € / 3.790 CHF

(Magenballon)
+

500 € / 610 CHF

(Flug und unterkunft)

Die Kosten für einem Magenballon in Litauen beinhalten alle notwendigen Tests, einen 1-2-tägigen Klinikaufenthalt, die Operation, Anästhesie, persönliche Unterstützung und Transport während Ihres Aufenthalts.

Die Kosten für Flug und Unterkunft beinhalten Direktflüge aus Deutschland nach Vilnius oder Kaunas Flughafen und 6 Übernachtungen in einem Hotel.

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Wer kommt für einen Magenballon in Frage?

Es gibt zwei Hauptindikatoren für das Einsetzen eines Magenballons.

Erstens kann diese Prozedur bei schwer fettleibigen Patienten vor wichtigen Operationen angewendet werden (bspw. als präoperative Prozedur), um postoperative Komplikationen zu vermeiden. Die Resultate zeigen, dass fettleibige Patienten ein 5-mal höheres Risiko postoperativer Herzanfälle, 4-mal höheres Risiko peripherer Nervenverletzungen und ein 1,7-mal höheres Risiko von Harnwegs- und Wundinfektionen im Vergleich zu nicht-fettleibigen Patienten haben. Daraus resultiert, dass eine Gewichtsreduktion mithilfe eines Magenballons das Risiko von postoperativen Komplikationen mindert.

Der andere Indikator ist das Ausmaß der Fettleibigkeit. Damit ist eine exzessive Fettansammlung gemeint, die die eigene Gesundheit belastet. Fettleibigkeit wird anhand des BMI (Body Mass Index) diagnostiziert. Der BMI ist das Gewicht einer Person in Kilogramm geteilt durch das Quadrat der Größe in Metern. Der BMI zeigt das Risiko für die Gesundheit an. Eine Person, deren BMI gleich oder höher als 30 ist, wird als fettleibig angesehen und besitzt ein vielfach höheres Risiko für Herzerkrankungen, Bluthochdruck, metabolisches Syndrom, Diabetes und viele andere lebensbedrohliche oder lebensqualitätseinschränkende Störungen. Ein BMI gleich oder über 35 indiziert krankhafte Fettleibigkeit.

Wann kann ein Magenballon nicht eingesetzt werden?

Magenballons können bei großen Zwerchfellbrüchen, bösartigen Magenläsionen, langfristiger Steroidtherapie, schweren Nieren- und Leberkrankheiten und Atemwegserkrankungen nicht eingesetzt werden. Magengeschwüre sind eine temporäre Kontraindikation, was bedeutet, dass diese vor dem Einsetzen des Magenballons behandelt werden müssen. Eine Magenballonprozedur wird auch nicht an Jugendlichen, schwangeren oder noch stillenden Frauen und Patienten durchgeführt, die an Alkoholismus leiden oder drogenabhängig sind.

Magenballon - Therapie

Das komplette Einsetzen eines Magenballons dauert etwa 20 bis 30 Minuten. Als erstes führt der Arzt eine endoskopische Untersuchung des Magens durch. Das Endoskop ist ein beleuchtetes Glasfaseroptik-Instrument, das dabei hilft, Hohlorgane (wie Magen, Gallenblase, etc.) von innen zu untersuchen. Es kann zur Diagnose oder wie beim Einsetzen eines Magenballons für therapeutische Zwecke verwendet werden. Wenn keine Pathologien oder anatomische Abnormitäten beobachtet werden, kann mit dem Einsetzen des Magenballons fortgefahren werden.

Der Ballon besteht aus einem weichen und dehnbaren Silikonelastomer. Bevor er in den Magen eingesetzt wird, wird er entleert um möglichst klein zu sein. Der Ballon wird endoskopisch durch den Mund und den Rachen hinunter eingesetzt. Anästhetika werden entsprechend an der Rachenschleimhaut eingesetzt, um die Schwellung zu behandeln. Wenn sich der Patient sehr unwohl fühlt, können Muskelrelaxantia eingesetzt werden, aber es besteht kein Grund für eine Vollnarkose.

Nachdem der Ballon in der richtigen Position eingesetzt wurde, wird er mit Luft oder einer sterilen Salinlösung durch den Katheter (ein dünner Schlauch) gefüllt, der mit dem Ballon verbunden ist. Nach dem Füllen des Ballons wird der Katheter entfernt. Das selbstschließende Ventil des Ballons verhindert, dass er sich unerwartet entleert.

Entfernen eines Magenballons

Der Magenballon wird nach sechs Monaten wieder entfernt. Die Entfernung geschieht ähnlich wie das Einsetzen - Sie wird endoskopisch durch Speiseröhre und Mund durchgeführt. Davor wird ein Katheter auf gleiche Weise eingeführt und mit dem Ballon verbunden. Nachdem beide miteinander verbunden wurden, wird der Ballon vollständig entleert, um die Entnahme einfacher ausführen zu können. Sobald das geschehen ist, wird der Ballon gegriffen und entfernt. Den Ballon für einen längeren Zeitraum zu verwenden wird nicht empfohlen, da irgendwann die Magensäure das Ballonmaterial beschädigen wird, was zu einer Entleerung des Ballons führt. Dies kann schwere Komplikationen wie bspw. Darmverstopfung verursachen. Sollte die Gewichtsreduktion nach sechs Monaten nicht befriedigend genug sein, kann die Verwendung des Magenballons an sich verlängert werden. In diesem Fall muss der alte Ballon durch einen neuen ersetzt werden.

Effekt

Tatsächlich ist ein Magenballon nur eine Hilfe beim Verlauf der Gewichtsabnahme. Das Ändern von Ess- und Lebensgewohnheiten ist entscheidend dabei. Das Einsetzen eines Magenballons macht diese Veränderungen leichter. Mit der Hilfe dieser Prozedur kann der Patient seinen Essdrang ohne große Mühe reduzieren. Ein voller Ballon drängt an die Innenwände des Magens und dehnt ihn. Diese Dehnung der Magenhaut resultiert in bestimmten neurohormonellen Reaktioen, die ein Sättigungsgefühl auslösen. Weiterhin reduziert der Magenballon die Magenkapazität, was dem Patienten erlaubt, die Nahrungsmenge zu reduzieren und weniger Kalorien aufzunehmen. Der Körper fängt an, Fett als Energiequelle zu verwenden, wodurch sich das Gewicht verringert.

Nach dem Einsetzen eines Magenballons

Nach der Prozedur wird der Patient für einen kurzen Zeitraum überwacht, um zu gewährleisten, dass sich keine Komplikationen entwickelt haben und alle Vitalfunktionen stabil sind. Wenn es keine Bedrohung für die Gesundheit des Patienten gibt, kann er noch am gleichen Tag nach Hause geschickt werden. Für die erste Woche nach dem Einsetzen des Magenballons wird eine flüssige Ernährung verschrieben. In der zweiten Woche der postprozeduralen Phase wird ein detaillierter Ernährungsplan von einem professionellen Ernährungsberater festgelegt. Zusätzlich sind Nachsorgetermine mit dem Doktor notwendig.

Komplikationen

Übelkeit, Erbrechen, Magenbeschwerden und Völlegefühl sind normale jedoch keine langanhaltenden Komplikationen einer Magenballonprozedur. Die andere Gruppe von Komplikationen ist ernster, tritt aber weitaus seltener auf. Bspw. treten Magenperforationen bei 0,21%, Darmverstopfungen bei 0,17% und Verdauungsintoleranz bei 2,43% der Patienten, was ein Entfernen des Magenballons notwendig macht.

Resultate

Laut klinischer Untersuchungen bewirkt ein Magenballon einen Gewichtsverlust von 5-9 BMI-Einheiten (kg/m²) innerhalb von sechs Monaten. Wenn eine Person bspw. 1,60 m groß ist und 100kg wiegt, beträgt der potentielle Gewichtsverlust 13-23 Kilogramm. Allerdings verraten die gleichen klinischen Untersuchungen, das 25-40% der Patienten von Magenballons ihr Gewicht innerhalb eines Jahres nach der Entfernung wiedererlangen. Daraus folgt, dass das Einsetzen eines Magenballons beachtliche Erfolge erzielen kann, die Resultate aber ohne ernährungs- und verhaltensbedingte Veränderungen nur temporär sein werden.

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