Prof. Almantas Maleckas

Im Jahr 2001 wurde Prof.  Almantas Maleckas im Klinikum Sahlgrenska der Universität Göteborg im Verfahren zur Magenverkleinerung ausgebildet. Nach Abschluss seiner Ausbildung begann er Magenverkleinerungen durchzuführen. Seitdem hat er mehr als 2500 Operationen ausgeführt.

Im Jahr 2007 eröffnete Prof.  Almantas Maleckas ein internationales Ausbildungszentrum für bariatrische Chirurgie an der Universitätsklinik Kaunas in Litauen, wo Chirurgen aus verschiedenen europäischen Ländern an den Schulungen teilnehmen. Prof. Almantas Maleckas hat Chirurgen in bariatrischen Operationsverfahren ausgebildet, die nun in Estland, Lettland, Polen und der Slowakei tätig sind. Im selben Jahr wurde er in der laparoskopischen Speiseröhrenresektion und in thorakoskopischen Verfahren an der medizinischen Fakultät der Universität Pittsburgh in den USA ausgebildet.

Prof. Almantas Maleckas hält häufig Vorträge auf internationalen medizinischen Kongressen, wie z. B. dem Internationalen Kongress für bariatrische und minimalinvasive Chirurgie. Er ist auch Dozent in bestimmten chirurgischen Fachbereichen in Polen, Estland, Tschechien, in der Slowakei und anderen Ländern.

Karriere in Schweden

Prof. Almantas Maleckas ist seit 2003 am Klinikum Sahlgrenska in Schweden tätig. Dort nahm er seine Tätigkeit auf, als er den Leiter der Abteilung für minimalinvasive Chirurgie für einen bestimmten Zeitraum vertrat, in dem der eigentliche Leiter alle zwei Wochen nach Boston reiste, um seine Fachausbildung fortzusetzen. Prof. Almantas Maleckaswollte Litauen nicht verlassen und vertrat seinen Kollegen in Schweden nur für die Dauer dessen Abwesenheit. Später entschied sich Prof. Almantas Maleckas dafür, unter denselben Bedingungen im Klinikum Sahlgrenska weiter zu arbeiten und pendelt seitdem in einem Rhythmus von zwei Wochen abwechselnd zwischen seinen Arbeitsstellen in Schweden und Litauen.

Der Beginn von Prof. Almantas Maleckas Karriere in Schweden war nicht leicht, vor allem wegen einer großen Sprachbarierre. Innerhalb von 3 Monaten sollte er Schwedisch lernen. Im Mai einigten sich er und der Leiter der chirurgischen Klinik in Göteborg, Prof. Hans Lonroth, darauf, ab September zusammenzuarbeiten. Während des Sommers war es in seiner Heimatstadt Kaunas unmöglich, einen Schwedischlehrer zu finden, sodass er sich die wichtigsten schwedischen Fachbegriffe selbst aneignete. Im September beherrschte Prof. Almantas Maleckas bereits 3000 Begriffe, es war jedoch immer noch nicht einfach, Schwedisch zu verstehen und zu sprechen. Um das Eis zu brechen, hat der Leiter der Klinik das gesamte Klinikpersonal dazu aufgefordert, nur noch auf Schwedisch mit Prof. Maleckas zu sprechen, sodass er gezwungen war, die neue Sprache zu erlernen. Dies hat erheblich dazu beigetragen, dass Prof. Maleckas schon innerhalb eines Monats Schwedisch sprechen konnte.

Warum immer noch Litauen?

Prof. Almantas Maleckas sagt: „Ich würde nur unter extremen Bedingungen nach Schweden auswandern, z. B. wenn ich nur noch 7 Dollar pro Monat verdienen würde, so wie es, 1994 war, als ich noch als Assistenzarzt arbeitete. Ich weiß, dass man sich im Ausland nie so wohl fühlt wie zu Hause. Ich kann mich noch daran erinnern, wie hart es war, als ich 3 Monate durchgehend im Ausland arbeiten musste. Jetzt arbeite ich alle zwei Wochen in Schweden, was das Leben leichter macht. Zusätzlich spreche ich jeden Abend mit meiner Familie über Skype".

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